Manche wünschen sich schon, dass es einen "richtigen Weg" für alle gäbe. Der Gedanke, dass es so viele Wege wie Menschen gibt, bereitet ihnen Unbehagen. Dabei bewahrt uns gerade diese Einsicht davor, irgendeine Ideologie über den einzelnen Menschen zu stellen.
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Erweise dich als Schale und nicht als Kanal!
Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis
sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt,
ohne eigenen Schaden weiter. Lerne auch du, nur aus der Fülle
auszugießen, und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein als Gott.
Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist,
strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst
anfüllen und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt
überzuströmen, nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn
du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst,
wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn
nicht, schone dich.
Bernhard von Clairvaux
Bernhard von Clairvaux
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angesichts der Spannungen in einem Internetforum entstand folgende Formulierung mit der ich ggfls. achtsam umgehen sollte:
"je richtiger das ist, was man sagen könnte, um so
schärfer ist das Schwert des Wortes und um so achtsamer
sollte man eigentlich damit umgehen"
"je richtiger das ist, was man sagen könnte, um so
schärfer ist das Schwert des Wortes und um so achtsamer
sollte man eigentlich damit umgehen"
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